Über mich

Ich heiße Andreas, und betreibe seit den frühen 90ern Rollenspiele. Mein Einstieg war die damals neue DSA 3-Box (später vor allem aber die 4. Edition), danach folgten Cthulhu, Shadowrun (3 und 4), wozu sich im Lauf der Jahre noch Rolemaster, Vampire, Splittermond, Contact, Dungeonslayers, Ironsworn, D&D sowie viele weitere gelesene, aber nie gespielte Systeme gesellten. Die meisten meiner Spielrunden waren recht stabil und hielten über Jahre, so dass es sich schon früh lohnte, wirklich tief in die Materie einzutauchen.

Darüberhinaus faszinieren mich Brettspiele, Computerspiele, Tabletops sowie HEMA, im wirklichen Leben interessiere ich mich außerdem für Literatur, Geschichte, Philosophie und Naturwissenschaften (insbesondere wenn sie in irgendeiner Weise Rollenspiel betreffen).

Von 2010 bis 2012 war ich einer der drei Köpfe hinter Sphärengeflüster, dem ersten deutschen Rollenspielpodcast mit Schwerpunkt DSA und habe etwas später (2013) mein eigenes Blog RPGnosis gestartet. Ab 2015 hat mich dann zunehmend des reale Leben eingeholt und die Zeit für’s Rollenspiel und zum Bloggen wurde immer weniger.

Mein Spielstil hängt stark vom System und der Gruppe ab. Ich finde Freude ebenso in einem hintergrundarmen doorkicker-Dungeonslayers wie in einer durchgeplantem Shadowrunner-Karriere, in einem cthulhoiden Oneshot ebenso wie in einer komplexen taktischen Alienjagd.

Seit frühen Tagen aber hängt mein Herz vor allem am “eskapistischen” Spiel in möglichst stabiler personeller Besetzung, in der Charaktere und Hintergrundwelten langfristig und tiefgängig zum Leben erwachen, sich entwickeln und zu einer geistigen zweiten Heimat werden können – Rollenspiel sehe ich als ein Hobby, das weit über den konkreten Spieltisch hinausreicht.

Wichtig ist mir dafür eine gute Abbildung der Spielwelt durch die Regeln unter den Prämissen von Plausibilität, Spielbarkeit und intradiegetischer Logik, weswegen ich einerseits mit rein narrativen, spielweltentkoppelten Systemen wenig anfangen kann, andererseits aber auch überdetaillierte oder zu sehr “ludifizierte” Systeme (die meistens ganz gravierende Mängel in der Plausibilität ihrer Spielweltabbildung) für mich ausfallen.

Seit über einem Dutzend Jahren entwickle ich an meinem eigenen Regelsystem Triakonta, das auf dem W30, dem “kleinen Gauß” und einer gesunden Mischung aus eben solcher Spielweltabbildung, gamistischen und narrativen Ansprüchen fußt.